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Einsatz der VWM für bedrohte Museen
Die Verwaltung der Stadt Bad Oeynhausen hatte vorgeschlagen, das erhebliche Haushaltsdefizit u.a. durch die Schließung der Bad Oeynhausener Museen aufzufangen. Es ging hier vor allem um das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum . Der Vorsitzende der Vereinigung Westfälischer Museen, Dr. Bennie Priddy, und weitere Vorstandsmitglieder hatten in dieser Sache Protestbriefe an den Bürgermeister und an die Vorsitzenden der Ratsfraktionen geschrieben. Außerdem wurden vor Ort fast 5000 Unterschriften für den Erhalt der Museen gesammelt. Die Entscheidung über die Sparpläne hat der Rat der Stadt am 07.07.2010 durch Beschluss eines Doppelhaushalts 2010/2011 vertagt: Die Museen bleiben Bad Oeynhausen also vorläufig erhalten, fraglich ist aber, in welcher Form.
Das Hellweg-Museum in Unna sollte wegen der Finanzknappheit der Stadt nicht geschlossen, jedoch ohne hauptamtliche Leitung betrieben werden. Nach unseren Protesten bleibt immerhin eine der beiden Leiterinnen dem Museum mit einer halben Stelle dauerhaft erhalten.
Erfolglos war die VWM dagegen bei ihrem Versuch, das renommierte Stadt- und Bädermuseum in Bad Salzuflen zu retten. Dies wurde geschlossen und in ein Restaurant umgewandelt, da sogar die Lokalpresse die Schließungspläne begrüßte.